AU REVOIR COLETTE

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Nach zwanzig Jahren schließt der Pariser Concept-Store COLETTE am 20. Dezember diesen Jahres seinen Laden auf der Rue Saint Honoré. Auch der Online Store neigt sich dem Ende zu. „Nach 20 wunderbaren Jahren ist Schluss“, hieß es heute auf Instagram. Colette Roussax, die Europas It-Store 1997 gegründet hatte, sei an einem Punkt angekommen, wo sie Zeit haben möchte. Und Colette ohne Colette, das ginge eben nicht.

Mit einem enormen Trendgespür arbeitete Sarah Andelman, Tochter von Roussax daran, auf der Pariser Ladefläche einen Ort für „all things cool“ zu erschaffen. So wurden nicht nur Underground Marken und Luxusmarken fusioniert. Auch independent Magazines, wie das Berliner Modeheft 032C, mit dem der Store vor dem internationalen Erfolg zusammenarbeitete, Haushaltsware, Bücher und Schmuck findet man dort en masse. Regelmäßig wurden Kollektionen im Colette gelauncht, Panell-Talks veranstaltet und Konzerte gegeben.

„Wir begannen mit Leuten wie Virgil Abloh, bevor er Off White gegründet hatte, mit OAMC’S Luke Meier als er von SUPREME kam und mit der Welle von Hood By Air Designern zusammen zu arbeiten.” An einem bestimmten Punkt hätte es keinen Sinn mehr gemacht diese Leute auf dem untersten Stockwerk zu haben, also kamen sie nach oben zu den anderen Designern, erklärt Sarah Andelman.

Auch Modegott Lagerfeld ist großer Fan. „Das ist der einzige Laden, in den ich gehe, weil es hier Sachen gibt, die man sonst nirgends findet. Ich kaufe dort alles – Uhren, Telefone, Schmuck. Das kann man nicht kopieren. Es gibt nur ein Colette.“

Wo Karl wohl demnächst auf Shopping-Tour geht..?

Als nächstes soll SAINT LAURENT in die Wände des Concept-Stores einziehen. Das Colette jedenfalls würde diese Übernahme sehr begrüßen. Es wäre nicht nur eine Marke mit großer Historie, die dort weiterhin aktiv sein würde, sondern außerdem auch eine große Chance für die Colette-Belegschaft.

 

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Tags: Colette, Colette Paris, concept store

Von: Angelika Watta

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