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Der Snubnosed-Revolver unter den Sneakers: ADIDAS ZX 500 2.0 “Black Snake”

Weil wir alle ja nicht immer nur weiße Sneakers tragen können und weil es nichts kooleres gibt, als einen Turnschuh, der optisch an einen Snubnosed-Revolver oder aber auch die gebrochene Nase eines Amateur-Boxers erinnert, empfehlen wir heute mal den ZX 500 2.0 “Black Snake” von ADIDAS – auch wenn der einen wirklich bescheuert technokratischen Namen trägt.

Den Schuh gibt’s für sagenhaft günstige 80,- Dollar zum Beispiel hier zu kaufen. Und lasst euch bitte nicht davon täuschen, dass der Sneaker als Frauenschuh geführt wird. Das ist der Zeit weit hinterher. Wir hier bei Dandy Diary sind schließlich Post-Gender – und den Schuh gibt’s bis Größe 45.

 
 

FASHION SHOWS

TRENDS

 

C’est cool: Patagonia Fleecepullover

Der Fleecepullover von PATAGONIA ist neben den TEVA Sandals das wichtigste Bekleidungsstück eines Normcorers.

Der Normcore Trend hat die US-Outdoormarke in die Trendbezirke dieser Welt katapultiert. Eine Entwicklung, die so für den Gründer Yvon Chouinard sicherlich nicht absehbar war, als er in den 60er Jahren mit dem Verkauf von Kletterhaken begann. Erst später kam Patagonia – seine Bekleidungsmarke hinzu.

Chouinard sorgte mit seiner Marke dafür, dass Bergsteiger in Pullovern aus Synthetikstoffen, in knallig-bunten Farben die Berge hinauf kraxelten, zuvor trugen sie farblose, feuchtigkeitsabsorbierenden Schichten von Baumwolle, Wolle und Daunen.

Das ultra-scharfe Logo, welches ihr immer gut sichtbar tragen solltet, damit auch erkannt wird, welche Marke ihr tragt, stellt die Silhouette des Fitz Roy – einem Berg, welcher in den argentinisch-chilenischen Anden gelegen ist – dar.

Man darf davon ausgehen, dass der Übertrend Normcore uns noch ein paar Saisons begleiten wird. Daher wäre ein Fleece Pullover von Patagonia sicherlich nicht die schlechteste Investition.

 

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Yo! Yo! Keep it real sisters!

#dandydiarygangsign

VIDEO

 

Astrid Andersen Spring/Summer 2012

Location der Astrid Andersen Spring/Summer 2012  Show war ein Fitnessstudio im Stadtzentrum von Kopenhagen. Bevor man die heiligen Hallen, in denen aus Jungs muskulöse Männer werden, betreten durfte, um die Modeinstallation der dänischen Designerin zu bewundern, musste man in einem Raum, welcher stockfinster war, warten. Sehr lange. Nach gefühlten drei Stunden öffnete sich die Tür zu Andersens Werk. Und es überzeugte: Man sah Männer, teilweise sehr muskulös, an Fitnessgeräten sitzen. Das Thema Bodybuilding kennen wir ja bereits von Patrick Mohr und Bernhard Willhelm. Auch wenn die Idee nicht neu war, überzeugte mich doch die Herangehensweise der dänischen Designerin. Sie präsentiere Kreationen, in denen Spitze auf Hawaiihemd trifft. Spitze, ein Modethema, das ganz klar weiblich besetzt ist, zeigt sich in einer männlichen, in einer prolligen Form. Interessant. Neben den Spitzenelementen, denen wir uns auf Dandy Diary bereits in der Rubrik C`est cool gewidmet haben, zeigte Andersen Jacken und Hosen im Hawaiimuster. Auch Hawaiihemden lieben wir. Verantwortlich für die stilvollen Hemden mit den tropischen Drucken dürfte Stylist Simon Rasmussen, bekannt für seine Liebe zum Hawaiihemd, denn der hat die kreative Leitung der Show übernommen.

Mehr Bilder von der Andersen Show.

Fotos: David Kurt Karl Roth