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Copenhagen Fashion Week: Asger Juel Larsen A/W 2012/13

Man kann wohl behaupten, dass ich ein Fan von Asger Juel Larsen bin. Wir haben über ihn in der Rubrik Next big thing gschrieben, ein Interview mit ihm geführt und regelmäßig seine Lookbooks veröffentlicht. Der Däne zeigte erstmalig im Rahmen der Copenhagen Fashion Week. Larsen lebt und arbeitet in London. Inspiration für seine A/W 2012 Kollektion fand Asger Juel Larsen in Russland. Interessant, dass zwei dänische Brands, Soulland und Asger Juel Larsen, sich in der gleichen Saison von Russland inspirieren zu lassen. Russia en vogue. Larsens “Lucid Disorder” Kollektion bezog sich auf die Uniformen des russischen Armee. Er zeigte dekonstruierte Uniformen, in denen Reißverschlüsse als Stilmittel eingearbeitet wurden. Ein Großteil der Models trug XXL-Beanies, in die das Asger Juel Larsen Logo eingenäht wurde. Der Däne bleibt sich mit seiner A/W Kollektion seiner Linie treu. Er zeigt eine Modenschau, die eine dunkle, fast bedrohlich wirkende Stimmugn erzeugt hat.

Mehr Bilder der Kollektion:

Fotos: eternal-optimist.com

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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