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Antwerpen calling!

Foto: Static.gulm.co.uk

Morgen früh, 6.00 Uhr, viel zu früh, fliege ich nach Antwerpen. Grund meiner Reise: die Abschlussshow 2011 der Königlichen Akademie der schönen Künste. Ich werde in der Jury sitzen. Eine große Ehre. Denn weltweit gibt es wenig Modeschulen, die einen vergleichbaren Ruf haben, wie die Königliche, vielleicht noch Central Saint Martins in London oder die Parsons in New York. Zahlreiche Modedesigner haben ihren Ursprung in den heiligen Hallen der Akademie der schönen Künste in Antwerpen, allen voran die Antwerp Six, Jahre später Designer wie Bernhard Willhelm und Kris van Assche. Ich bin überaus gespannt auf die Kollektionen der jungen Talente. Neben meinen Jury-Tätigkeiten werde ich noch für BerlinFashion.TV im Einsatz sein: ein Interview mit Walter van Beirendonck, dem König von Antwerpen, steht auf dem Programm.

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QUIZ: Welcher Modeblogger liebt es an Ärschen zu riechen und verdient 15.000,- Dollar pro Monat?

Quizfrage: welcher Modeblogger kann nichtmal einen graden Satz schreiben, leckt sich täglich selbst am Arschloch und verdient trotzdem Geld mehr als ihr mit eurem verhassten Büro-Job (nämlich etwa 15.000,- Dollar pro Monat)?

Nein, nicht Sami Slimani – der verdient mehr. Und auch nicht Jessica Weiß - die kann schreiben (und leckt sich unseres Wissens nach nicht den Po).

Es ist Bodhi. Und im Gegensatz zu Sami Slimani ist Bodhi ein Hund.

Rund 15.000,- Dollar verdient der Köter pro Monat mit dem Modebloggen. Und das alles nur, weil seine Herrchen auf die Allerweltsidee kamen, ihrem Hund Männerklamotten anzuziehen – und dann die überaus smarte Idee hatten, daraus einen Blog zu machen.

Modemarken wie AMERICAN APPAREL, GANT und ASOS zahlen gern einige hundert Dollar dafür, dass Bodhi deren Kleidung trägt. Na, wenn’s halt sonst keiner macht (außer vielleicht Sami – hier zum Beispiel).

Wir nehmen uns auf jeden Fall ein Beispiel an den Top-Verdienern Bodhi und Sami und schnüffeln uns ab sofort öfter mal am eigenen Arschloch. Vielleicht haben wir dann ja auch bald Style und das Geld.

Von: Jakob

 

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