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Antwerpen calling!

Foto: Static.gulm.co.uk

Morgen früh, 6.00 Uhr, viel zu früh, fliege ich nach Antwerpen. Grund meiner Reise: die Abschlussshow 2011 der Königlichen Akademie der schönen Künste. Ich werde in der Jury sitzen. Eine große Ehre. Denn weltweit gibt es wenig Modeschulen, die einen vergleichbaren Ruf haben, wie die Königliche, vielleicht noch Central Saint Martins in London oder die Parsons in New York. Zahlreiche Modedesigner haben ihren Ursprung in den heiligen Hallen der Akademie der schönen Künste in Antwerpen, allen voran die Antwerp Six, Jahre später Designer wie Bernhard Willhelm und Kris van Assche. Ich bin überaus gespannt auf die Kollektionen der jungen Talente. Neben meinen Jury-Tätigkeiten werde ich noch für BerlinFashion.TV im Einsatz sein: ein Interview mit Walter van Beirendonck, dem König von Antwerpen, steht auf dem Programm.

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek

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