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NEWS

 

Alligator oder Edelstahl? Egal – Hauptsache mein Handgelenk bleibt nicht länger nackt

Neulich ist mir aufgefallen, dass es mal wieder höchste Zeit wird, mir eine Armbanduhr ans Handgelenk zu schnüren. Das macht man nämlich so, als Mann.

Da ich leider bislang leer ausging, was furchtbar teure Erbstücke von irgendwelchen Urgroßvätern aus meinem weit verzweigten Familienstammbaum angeht, blieb mir nichts anderes übrig, als mal einen Blick in das aktuelle Angebot der Uhrenmacher zu werfen.

Weit muss man seinen Blick ja bekanntlich nicht schweifen lassen. Eigentlich nur ein paar hundert Kilometer Richtung Süden. In der Schweiz versteht man schließlich was vom Uhrenhandwerk.

Ein Exemplar, das mein nacktes Handgelenk besonders schmücken würde, gibt es von der Firma Tudor. Die hat nämlich das 1957er Modell “Heritage Advisor” modernisiert und neu aufgelegt. Die Größe der Uhr wurde von 34mm auf satte 42mm vergrößert, wobei Form und Proportionen gleich geblieben sind. Das ist nicht ganz unwichtig, schließlich sieht das Originalmodell aus den fünfziger Jahren ziemlich steil aus.

Das einzige Problem, das sich bei dieser Uhr stellt, ist, dass ich mich nicht entscheiden könnte, ob ich ein Edelstahlarmband oder doch eher das aus Alligatorleder nehmen würde.

Aber das habe ich ja jetzt noch nicht zu entscheiden. Warten wir erstmal ab, ob euer Christkind auch bei mir vorbeikommt und mir etwas für’s Handgelenk schenkt.

 

(Advertorial)

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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Angel amp Devil! pic by @olewestermann!

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