Alles Gute nachträglich: Happy LEVI’S 501 Day!

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1853. Als fränkischer Einwanderer reist Löb Strauss in die Staaten ein. Dort steigt er, angetrieben von der schönen Idee des American Dream, im kalifornischen San Francisco ab, gründet mit seinem Bruder ein Geschäft für Textilwaren, und lässt sich von allen nur noch „Levi“ nennen, weil Löb blöd klingt und nicht sehr amerikanisch.

20 Jahre später dann der Durchbruch: Zusammen mit einem Schneider, Jacob Davis (Huch! Was ein hervorragender Name!), entsteht die Idee die Nähte an den unteren Enden der Latzhose zu verstärken. Eine nicht allzu schlechte Idee, wie sich herausstellen sollte. Kurzerhand melden die beiden das Ganze zum Patent an und nennen das neue Jeans Model „501“. A star is born.

Zunächst von Arbeitern als Schutzkleidung getragen, weit geschnitten und hoch tailliert. 1922 kamen dann die Gürtelschlaufen hinzu, in den 6oern wurden die Beine verjüngt und später die Gesäßtaschen an Handy-Größen angepasst. Immer wieder schaffte es die Kult-Hose sich anzupassen und dabei nicht ihren Ursprung zu verlieren. Von den verschiedensten Subkulturen wurde sie genommen und für sich interpretiert. Die Mods, Rocker und Hippies trugen sie. Nach dem zweiten Weltkrieg, als die amerikanischen Soldaten zurück in ihre Heimat kamen, wollten sie nicht wie alle anderen weitermachen, als wäre nichts gewesen. Statt sich im Alltag einzufinden, trugen sie Lederjacke, die 501 und fuhren mit ihren Motorrädern durch die Stadt. Marlon Brando löste als 501 tragender Bad Boy in “Der Wilde” einen regelrechten Hype um den Denim-Look und beim Woodstock-Festival soll es der Legende nach nur Nackte gewesen sein, die keine 501 trugen.

Seither trugen sie alle. Wirklich ALLE.

Marilyn Monroe, Bruce Springsteen auf dem Cover seines legendären Patriotismus-Rock Album: „Born in the USA“, Film-Schönling Clooney, Apple-Gott Steve Jobs und sogar Ex-Präsident Obama hat eine 501 im Schrank hängen (natürlich ne Nummer zu groß, Dad-Style).

Vergangene Woche, am 20. Mai 2017 zelebrierte das kalifornische Denim-Label den Geburtstag der Lieblingsjeans mit einer Limited Edition. Denn alles was gut ist, ist begrenzt, sonst kann es eben nicht gut sein. Außer natürlich der klassischen 501. Die gibts immer und überall.

In den 80er Jahren wurden Levi’s Werbespots der 501 zum Kult und die darin verwendete Musik, wie Sam Cooke’s „Wonderful world“, “When a man loves a Woman” von Percy Sledge oder Ben E. King’s „Stand By Me“ zu Hits. Und da Levi’s und Musik nun Mal zwei Dinge sind, die unweigerlich zusammen gehören, wie der Deckel auf den Topf oder die Faust aufs Auge, der Arsch auf den Eimer, unternahm man anlässlich des 501-Geburtstages passenderweise einen wilden Roadtrip durch die Musikmetropolen des Landes.

Mit Zwischenstopps in Austin, Nashville, New York und zuguterletzt in der Hometown San Fransisco, ließ man sich vom Spirit und Flair der amerikanischen Musikhauptstädte inspirieren. So entstanden Westen, Shorts und Hosen, besprüht mit Graffiti und bestückt – gerade ja eh supertrendy – mit Patches und Stickereien.

 

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Passend zum großen 501-Event wurde außerdem die 5. Episode der Levi’s-Dokumentation gelauncht. Darin sprechen derzeitige Größen der aktuellen Musikindustrie, unter anderem Snoop Dogg und Solange Knowles über die Untrennbarkeit zwischen Levi’s und der Musikkultur – und ihre ganz persönliche Levis 501-Story natürlich.

Category: News

Tags: 501, Levi's

Von: Angelika Watta

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