All the way up: Africian Streetwear

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Vivendii

2018 steht ganz im Zeichen von „African Culture“:

“Black Panter” – ein Film über „Wakanda“ – ein futuristisches Afrika – bricht Rekorde an den Kinokassen. In der Trend-Metropole No.1 London hören alle nur noch Afrowave – den Sound der Stunde. Und afrikanische Streetwear wird relevanter denn je: Erst kürzlich haben Nike und Off-White mit dem bislang recht unbekannten Label Vivendii kooperiert. Eine kluge Strategie, besser früh in den boomenden Markt einsteigen, als zu spät.

Die dabei entstandenen nigerianischen Fußballtrikots waren zwar nur beim Pop-Up Event erhältlich, doch erfreuten sich größer Beliebtheit, u.a. wurde 1990’s Supermodel Naomi Campbell in einem der Vivendii Designs gesehen.

Neben Vivendii, die aus Nigeria kommen, solltet ihr folgende afrikanische Brands kennen:

Wafflesncream

Die wichtigste Inspirationsquelle für das Kollektiv, ebenfalls aus Nigeria kommend, sind diverse Subkulturen. Die Wafflesncream-Crew zitiert die Skater-, BMX- und Graffitikultur in ihren Designs. Sind selbst sind Skater und haben den ersten Skate Supply Store in Nigeria eröffnet. In den den letzten acht Jahren ist viel passiert: eine Kooperation mit VANS, ein Pop-Up-Storew in London etc. Teile ihrer Erlöse gehen an die Renovierung oder den Neubau von Skateparks in Afrika. Hier könnt ihre Mission supporten und Wafflesncream Shirts, Caps, Hemden und Pyjamas Sets shoppen.

Wafflesncream

Wafflesncream

Wafflesncream

DEAD.

DEAD. is eine Lifestylemarke, welche entgegen ihrem düsteren Namen, farbenfrohe, totaaal lebensbejahende Unisex-Designs produziert. Das erklärte Ziel von Thabang „Bangy“ Rabothata, dem Gründer, der aus Pretoria, Südafrika, stammenden Marke: “killing people with style”. Dafür lässt Thabang, der Architektur studiert hat, Patchwork-Pants, bunt gemusterte Hemden und Pieces, auf denen mit groß und fett „DEAD“ steht, anfertigen.

Dead.

Dead.

Dead.

OHYESLORD

Gegründet wurde die Streetwear-Marke von dem jungen Illustrator Mbulelo Hamilton Thindisa’ (besser bekannt unter seinem Künstlernamen „HAM“) in Johannesburg, Südafrika. Dieser lässt seine Liebe zum Hip-Hop in seine schnittigen Designs von OHYESLORD einfließen und kreiert somit quietschbunte Kleidung für sympathische Freigeister. Der Name seines Brands symbolisiert – laut Thindisa – seine göttliche Berufung zum kreativen Schaffen. Oh yes, Lord!

OHYESLORD

OHYESLORD

Riveriswild

Riveriswild steht für das Chaos und die Unberechenbarkeit des Lebens. Das Motto spiegelt sich definitiv in den Kleidungsstücken wieder, welche wilde Grafiken und Typografien in lebendigen Farben beinhalten. Zudem unterstützt die Marke Hilfsorganisationen bei der Bewältigung der Wasserkrise in Afrika mit einen Teil ihrer Erlöse. Somit ist die Streetwear von Riveriswild nicht nur schön fürs Auge, sondern auch für die Seele.

Riveriswild

Riveriswild

Riveriswild

D.O.C.C

„Dream Of Causing Commotion“ – besser bekannt als D.O.C.C – von Designer Nokanda Majapelo  hat bereits mit der ersten Kollektion viel Aufsehen erregt. Unter dem Namen „Booty Call“ wurden die Kleidungsstücke als visuelles Mixtapes präsentiert. Inspiriert vom Ende einer Beziehung, wurden beispielsweise intime Tagebucheinträge des Designers auf Hemden und Hosen gedruckt. Unser Lieblingsteil: ein Nylon-Mantel mit dem bestickten Schriftzug: „I told my therapist about you“. Kein Wunder also, dass D.O.C.C besonders bei der hyper-emotionalen Gen-Z gut ankommt.

D.O.C.C

D.O.C.C

SolSol

SolSol is ein weiteres südafrikanisches Label, welches darauf bedacht ist qualitativ hochwertige Basics für Herren zu produzieren. Klare Silhouetten und gedeckte Farbtöne treffen hier auf ausdrucksstarke Muster und viel Liebe zum Detail. Dadurch werden die Grenzen zwischen Herrenkonfektion und Streetwear auf erfrischende Art verwischt. Darum ist es nicht überraschend, dass SolSol bereits in Concept Stores außerhalb von Südafrika, wie Seoul, London, Hong Kong und Jakarta vertrieben wird.

SolSol

SolSol

SolSol

Category: News

Tags: Africian Streetwear

Von: David Kurt Karl Roth

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