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Adam Kimmel


BerlinFashion.TV

Ich muss zugeben, dass ich Adam Kimmels modischen Ansatz nicht verstehe. Sein Schaffen ist einzigartig, fern ab von jeglichen Modetrends. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahin gestellt. Fest steht: Ich verstehe sein Werk nicht. Verständnisprobleme gab es auch während unseres Interviews. Grund dafür ist wohl meine schwer verständliche, nicht ganz fehlerfreie Aussprache. Verständnis hin oder her, die Zuschauer des Swiss Textile Awards waren hellauf begeistert von Kimmels Show. Hippe Jungs, die Kimmel zuvor auf den Straßen Zürichs gecastet hatte, fungierten als seine Models. Sie tanzten, sie lachten. Thema der Show, sowie Inspiration seiner Kollektion, war der Rapper Snopp Dogg. Eine ungewöhnliche Art Mode zu präsentieren, typisch für Kimmel. Im Kurzfilm “Claremont” ließ Kimmel zwei Longboarder filmen, wie sie einen Berg hinunter rasten, natürlich in seinen Kreationen. Auch ein Rodeoreiter, sowie Schauspieler, die Casino-Zocker mimten, hatten schon die Ehre Kimmels Kollektionen in Kurzfilmen vorzuführen.

I must admit that I do not understand Adam Kimmel’s approach to fashion. His work is unique, far from any fashion trends. If this is good or bad – I don´t know. Fact is: I dont understand his work. With the understanding there were also problems during our interview. The reason for this is probably my uncommon, not entirely accurate pronunciation. Understanding or not, the viewers of the Swiss Textile Awards were absolutely thrilled by Kimmel’s show. Hip guys, that Kimmel had been cast on the streets of Zurich, acted as his models. They danced, they laughed. Theme of the show, and inspiration of his collection, was the rapper Snopp Dogg. It´s typical for him to present fashion in such an unusual way. In the short film “Claremont” Kimmel was filming two long boarders, as they raced down a mountain, of course, in his suits. Or antother short-movie, where a rodeo rider wore an Adam Kimmel suit while he´s riding a bull..

SPECIAL

 

Dandy Diary Rattenflitzen

David und mich eint neben der gemeinsamen, harten Arbeit hier bei DANDY DIARY vieles: wir standen beide auf unsere schwarzhaarige VWL-Lehrerin und auf Janine aus der ersten Reihe, waren in den 90ern BVB-Fans, lieben die kleinen 0,25-Liter Heineken-Flaschen und feurig scharfes veganes Essen, wir lesen beide immer sonntags den Spiegel und, und, und, und, und – es gibt da sehr viel. Und: wir hassen nichts mehr als Ratten.

Wobei Hass krass untertrieben ist. Wir haben eine gehörige Scheiss-Angst vor den Viechern, sodass David einst in einem Restaurant in Shanghai, in dem er während des Essens eine Ratte flitzen sah, kreischeind mit einem Satz auf den Tisch sprang, und ich mich in New York vor den Attacken meiner Geschwister in Acht nehmen muss, die sich einen höllischen Spaß daraus machen, gegen die überall rumliegenden Müllsäcke zu treten, in denen logischerweise immer mindestens eine fettgefressene Ratte hockt und dann panisch raus- und mir möglichst über den Fuß springt. Allein der Anblick einer Ratte führt bei uns sonst so harten Mode-Typen zu Schockstarre, spitzen Schreien, purer Verzweiflung und dem ein oder anderen peinlichen Sprung. Einer von uns hat sich vor Schreck und Todesangst sogar mal selbst angepinkelt. Wer das war, verraten wir der Fairness halber aber nicht.

Als wir dann neulich geschäftlich in Mumbai (Indien) waren, lauerte die bis dato härteste Prüfung in Sachen Ratten auf uns. Etwa die Hälfte der 12 Millionen Einwohner lebt in Slums, davon viele ohne festes Haus und somit ohne Wasser und ohne Toilette. Große Teile der Stadt gleichen einer Müllhalde: überall liegen Plastikmüll, Schrott, tote Katzen, undefinierbare braune Pfützen. Und es gibt erschreckend viele Ratten. Irrsinnig viele. Brutal viele. Ekelhaft viele.

Während die Menschen in Mumbai offensichtlich größere Probleme haben, als sich um die an allen Ecken hockenden, gemächlich futternden Ratten zu kümmern, standen wir idiotischen, verwöhnten Westler permanent unter Strom. Wir hatten saumäßig Schiss vor den Biestern – unseren ärgsten Feinden.

Um euch ungefähr eine Vorstellung davon zu geben, wie wir in dauernder Angst durch die engen Gassen Mumbais flitzten, um bloß nicht auf eine Ratte zu treffen, haben wir ein Video davon gedreht, das ihr euch hier anschauen könnt. Wir flitzen darin in atemberaubender Geschwindigkeit an den einzigen Ort, an dem es keine Ratten gab: ans Meer. Dort harrten wir drei Tage und Nächte aus, dem verdursten Nahe, und ließen uns dann von der goldenen Segelyacht eines befreundeten Trilliardärs abholen und zurück ins saubere, kalte und etwas weniger rattige Berlin fliegen.

 

 

Beim Rattenflitzen trugen wir Converse Chuck Taylor “Rubber” Schuhe, David eine Hose von Weekday und ein Shirt von Hugo Boss, ich Wifebeater und Hotpants von American Apparel.

Von: Jakob

 

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IGGY POP: seine erste Design-Kollaboration!

IGGY POP trägt ja normalweise nicht allzu viel: eine hautenge Lederhose, dazu durchtrainierten, gummiartigen Oberkörper. Wenn es Rockstar Iggy fröstelt, dann streift er noch Lederjacke über.

Fortan wird der The Stooges Frontman wohl auch des öfteren in einer Weste zu sehen sein. Denn in Kooperation mit dem Label SAILOR JERRY hat Iggy eine Denim-Weste mit Patches entworfen. Die punkigen Patches werden separat geliefert, so könnt ihr selbst entscheiden, welcher von Iggys scharfen Flicken zu euch passt (Auswahl: Death, Shall, Triumph). Inspirationsvorlage waren die Punks und insbesondere die Punkettes der späten 70er Jahre aus London und Los Angeles.

Wenn ihr in Iggy Pops THE FLASH Westen durch die Fußgängerzone eurer Heimatstadt stolziert, wird jeder Hells Angels vor Neid erblassen, versprochen. Es gibt insgesamt 50 Westen – alle handsigniert von Iggy höchstpersönlich. Für eine von Iggys Westen müsste ihr 600 US Dollar latzen, hier gibt es den Shit.

Den Deal mit Sailor Jerry hat übrigens Matt Sorum von den Guns ‘N Roses eingefädelt. Eine Band, die in den 90er Jahren für ihre extrem lässigen Bandanas und Stars und Stripes Leggings weltbekannt waren. Im Vorjahr hat Paul Simonon von The Clash für Sailor Jerry entworfen.

Mal schauen, welcher Alt-Rockstar das nächste Mal mitmachen darf!

 

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We so high in India!

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