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Abschaffen: BOY

Die Berliner Fashion Week ist vorbei, aber der Hass ist geblieben. War es vorher vor allem ein digitales, auf Kleine-Jungs-Blogs gezeigtes Phänomen, wurde es in Berlin greifbar: die Londoner Marke “Boy” scheint wieder irre angesagt zu sein. Und das vor allem bei Jungs, die gerne Frauenhosen, Absatzschuhe und schwarzes Make Up tragen.

Das fürchterliche an “Boy” ist dabei nichtmal das Kokettieren mit Nazi-Symbolen, was angesichts der britischen Punksozialisation ja sogar gewissermaßen zum Interieur einer solchen Marke aus den 1970ern gehört, sondern in allererster Linie die Tatsache, dass “Boy” die Ästhetik des Nu Grave mit der Sloganhaftigkeit der 1990er Jahre kombiniert – und das ist im Jahr 2012 wohl das übelste, was man so machen kann.

Sowohl auf großgeschriebe Slogans, als auch auf das schwarz-schwarz, die engen Hosen, den Silberschmuck, die Kreuze, die asymmetrischen Frisuren und die  nietenbesetzten Lederstiefel des Nu Grave haben wir momentan so überhaupt keinen Bock.

Um es kurz zu machen: “Boy” ist ungefähr so kool, wie ein Undercut.

Abschaffen!

NEWS

 

Jean Paul Gaultier: Ende seiner Ready-to-Wear Kollektionen!

Die Zeit, in der JEAN PAUL GAULTIER Einfluss auf die Mode nahm, sind schon etwas her. Anfang der 1990er Jahre dürfte JPG das letzte Mal den Zeitgeist getroffen haben (abgesehen von seinem Auftritt in Dandy Diary Christmas Time)

Er entwarf Anfang der 1990er Jahre für Madonnas “Blond Ambition Tour” die Kostüme. Darunter der legendäre Spitz-BH. Damals war die “Queen of Pop” übrigens auch noch schwer angesagt und lief nicht peinlicherweise von Kopf bis Fuß in ED HARDY durch die Weltgeschichte.

Via Women’s Wear Daily verkündete Jean Paul Gaultier vor wenigen Tagen, dass er seine Ready-to-Wear-Kollektionen aufgeben wird und sich zukünftig auf die Haute Couture, seine Düfte und Kooperationen konzentrieren wird.

Eine weise Entscheidung vom mit Vorliebe Ringelshirt-tragenden Blondschopf, denn, sind wir mal ehrlich, die bis auf wenige Ausnahmen (RAD HOURANI Unisex-Kollektionen) stillstehende Welt der Haute Couture passt doch irgendwie ganz gut zu den heutigen, etwa 7 Lichtjahren vom Zeitgeist entfernten Entwürfen Gaultiers.

In seinem Statement gegenüber der WWD beklagt er, dass Handelsbeschränkungen sowie die Schnelllebigkeit der Ready-to-Wear Kollektionen keine Freiheit mehr für neue Ideen und Innovationen bieten. So kann man es auch ausdrücken.

Wir wünschen Haute Couturier Jean Paul Gaultier viel Erfolg.

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