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Abschaffen: BOY

Die Berliner Fashion Week ist vorbei, aber der Hass ist geblieben. War es vorher vor allem ein digitales, auf Kleine-Jungs-Blogs gezeigtes Phänomen, wurde es in Berlin greifbar: die Londoner Marke “Boy” scheint wieder irre angesagt zu sein. Und das vor allem bei Jungs, die gerne Frauenhosen, Absatzschuhe und schwarzes Make Up tragen.

Das fürchterliche an “Boy” ist dabei nichtmal das Kokettieren mit Nazi-Symbolen, was angesichts der britischen Punksozialisation ja sogar gewissermaßen zum Interieur einer solchen Marke aus den 1970ern gehört, sondern in allererster Linie die Tatsache, dass “Boy” die Ästhetik des Nu Grave mit der Sloganhaftigkeit der 1990er Jahre kombiniert – und das ist im Jahr 2012 wohl das übelste, was man so machen kann.

Sowohl auf großgeschriebe Slogans, als auch auf das schwarz-schwarz, die engen Hosen, den Silberschmuck, die Kreuze, die asymmetrischen Frisuren und die  nietenbesetzten Lederstiefel des Nu Grave haben wir momentan so überhaupt keinen Bock.

Um es kurz zu machen: “Boy” ist ungefähr so kool, wie ein Undercut.

Abschaffen!

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Kids, time for some stuff bio ware, transparent clothing, tactical gear, combat gear, body enhancement tech!

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