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Abschaffen: BOY

Die Berliner Fashion Week ist vorbei, aber der Hass ist geblieben. War es vorher vor allem ein digitales, auf Kleine-Jungs-Blogs gezeigtes Phänomen, wurde es in Berlin greifbar: die Londoner Marke “Boy” scheint wieder irre angesagt zu sein. Und das vor allem bei Jungs, die gerne Frauenhosen, Absatzschuhe und schwarzes Make Up tragen.

Das fürchterliche an “Boy” ist dabei nichtmal das Kokettieren mit Nazi-Symbolen, was angesichts der britischen Punksozialisation ja sogar gewissermaßen zum Interieur einer solchen Marke aus den 1970ern gehört, sondern in allererster Linie die Tatsache, dass “Boy” die Ästhetik des Nu Grave mit der Sloganhaftigkeit der 1990er Jahre kombiniert – und das ist im Jahr 2012 wohl das übelste, was man so machen kann.

Sowohl auf großgeschriebe Slogans, als auch auf das schwarz-schwarz, die engen Hosen, den Silberschmuck, die Kreuze, die asymmetrischen Frisuren und die  nietenbesetzten Lederstiefel des Nu Grave haben wir momentan so überhaupt keinen Bock.

Um es kurz zu machen: “Boy” ist ungefähr so kool, wie ein Undercut.

Abschaffen!

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Wechselt Hedi Slimane zu Gucci?

Frida Giannini wird GUCCI verlassen. Daher ist wieder ein Luxuslabel auf der Suche nach einem Top-Designer?

Wer wird Nachfolger von sexy Giannini, deren Kollektionen für GUCCI okay, nicht revolutionär waren. Die Spekulationen beginnen. Ein Name, der immer wieder genannt wird: Hedi Slimane.

Der Mann, der aus YVES SAINT LAURENT SAINT LAURENT PARIS machte. Slimane sorgte mit seinen kommerziellen Kollektionen nicht für Lobeshymnen unter Kritikern, doch SLP steigerte den Umatz unter der Leitung von Slimane um 28% im letzten Jahr.

SAINT LAURENT PARIS gehört wie GUCCI zur Kering Group, deren Chef François-Henri Pinault ist, daher wäre eine Wechsel von Slimane  ein familiärer Akt. Außer Slimane sind noch Riccardo Tisci, der jedoch noch einen laufenden Vertrag bei Givenchy hat, und Joseph Altuzarra im Gespräch. Kering hat letztes Jahr bereits in Altuzarra investiert.

Frida Giannini wird ihre letzte Show für GUCCI im Februar zeigen. Viel Zeit für die Suche nach einem würdigen Nachfolger bleibt also nicht mehr.

Von: David

SPECIAL

TRENDS

 

No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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Dandy Diary mobile office touched down in Austria

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