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“Abercrombie & Fitch” bestraft seine Mitarbeiter

Laut Informationen des britischen “Guardian” bestraft die äußerst unkoole amerikanische Klamottenmarke “Abercrombie & Fitch” seine Mitarbeiter bei Fehlverhalten. So müssen beispielsweise die Jungs im Mailänder Store für jeden Fehler zehn Liegestütze machen. In Süditalien müssen sie gar vor versammelter Mannschaft sagen: “I am Shit!”

Wir finden das sehr gut – und fordern ähnliche Strafmaßnahmen auch für alle anderen Läden. Zum Beispiel könnte der übergewichtige, leicht trottelige Sohn meines Stammitalieners ruhig drei Runden um die Außenalster flitzen, wenn er mal wieder den Süßstoff für meinen Kaffee vergessen hat.

Auf der Dandy Diary-Koolness-Skala hat es ”Abercrombie & Fitch” mit dieser fiesen Personalpolitik geschafft von 0 auf 1/10 zu steigen. Das macht die Klamotten aber natürlich überhaupt nicht besser.

Aber wer so doof ist, für die unschön prollige Marke zu arbeiten ist ja irgendwie auch selbst dran Schuld.

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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How cute is that!! !

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