Archiv für May, 2010

Magdalena Kohler Video-Interview

Foto: design.udk-berlin.de ; Magdalena Kohler Design

Das Video-Interview mit Magdalena Kohler, Finalisten des DfT-Awards ,ist auf dem dazugehörigen Blog online. Eine interessante Frau, die sicherlich ihren Weg gehen wird. Während des Video-Drehs und kurz davor war ich nervös, so nervös, dass ich ein Sekt vor Drehbeginn gegen meine Nervosität hinunter kippte, den ich um ein Haar auf der Kamera von StilinBerlin Frontfrau Mary Scherpe entleerte. Glück gehabt, gerade nochmal gut gegangen. Im Interview verrät Magdalena was hinter dem Titel ihrer Kollektion “Eine Hommage an eine unbekannte Heimat” steckt, was sie an Männermode fasziniert und wie ihr Masterplan für eine erfolgreiche Zukunft in der Modebranche aussieht. Video gibt es hier.

C´est cool

Boy London

Foto: katelovesme.net

Mit Joachim Bessing, Edelmann und Stilressort-Leiter der Welt, sprach ich vor kurzem über Modetrends, besser gesagt über modische Revivals. Er nannte das Label Boy London. Ein Label, das in den 80er Jahren für Furore sorgte. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Kultmarke nicht kannte und betrieb daheim Recherche.  Ähnlich wie Westwood begann auch der Erfolgszug Boy Londons mit einem Shop in der Kings Road in London. John Krevine verkaufte Bondage-Stuff und T-Shirts, eben die mit dem plakativen Boy-Aufdruck. Schnell wurde die Marke Kult. Stars wie Boy George und und die Pet Shop Boys trugen die Shirts. Der Hype begann. Während meiner Recherche stieß ich auf ein Foto von Pelayo, Star-Blogger aus London, im besagten Shirt. In Zeiten, in denen ein plakativer Schriftzug wieder cool ist, wäre ein Länderübergreifendes Comeback Boy Londons nur angebracht. Boy London is back.

Girlfriend-Look

Foto: hipcelebrity.blogspot.com

In der jüngsten Vergangenheit berichtete Dandy Diary bereits über die Modetrends Shorts-over-Leggins und Männerrock. Neu ist, dass es für diese Art der Kleidung, des Looks nun eine Bezeichung gibt. Girlfriend-Look, das Pendant zu Boyfriend-Look sozusagen. “Herrenmode sollte sich auch mal an Damenmode orientieren, nicht nur umgekehrt”, erzählte Prada dem Purple Fashion Magazine. Und genau, dass machen wir jetzt. Wir orientieren uns am schönen Geschlecht. Wer mehr über den Girlfriend-Look erfahren will, klickt auf Jadicted.

Nicht allzu lang ist es her, da warfen die Mädels einen genauen Blick in die Garderobe ihres Freundes. Gesucht, und auch gefunden in den meisten Fällen, wurden Oversized-Blazer, ausgewaschene Jeans und Männerhemden. Richtig kombiniert, das heißt mit weiblichen Accessoires wie High-Heels kann eine zu große, zu ausgewaschene Jeans an einer Dame  recht flott aussehen. Neu ist, dass auch Männer sich im Kleiderschrank der Damen nach hippen Klamotten umschauen dürfen…weiter.

Berlin Fashion Week – Kommerz auf dem Platz der Schande?

Foto: blog.styleranking.de

Carl Jakob, Gastautor Dandy Diarys, hat sich mit der Bebelplatz-Problematik auseinandergesetzt:

Nicht zum ersten Mal entbrennt aktuell die Debatte, ob das Zelt der Berliner Fashion Week auf dem Bebelplatz aufgestellt werden darf oder nicht. Dass an diesem Ort der Schande, an welchem 70.000 Nazi-Studenten, -Professoren und andere Arschlöcher am 10. Mai 1933 zehntausende Bücher von „undeutschen“ Autoren verbrannten, nie wieder eine Veranstaltung, ein Event gar, stattfinden darf, steht nicht zur Diskussion. Darum geht es nicht. Natürlich dürfen, ja müssen dort Veranstaltungen stattfinden – Veranstaltungen der Kultur. Denn eine aufgeklärte Kultur kann letztendlich immer auch ein Bollwerk sein, gegen Totalitarismus jedweder Art.

Die Kampflinie ist eine andere: (more…)

C´est Cool

Cordhosen

Foto: vintagejesusfashion.blogspot.com

Ob in tanngenrün, weinrot oder cognacbraun – die Cordhose ist cool. Über die Vorteile des samtartigen Textilgewebes berichtete Lara Natascha von Vintage Jesus Fashion bereits 2009, nun also auch Dandy Diary. Cordhosen waren in den 90er Jahren  schon mal populär. Damals im Bootcut-Schnitt, heute Karottenschnitt. Damals mit recht schmalen Längsrippen, heute mit breiten.  Wer hätte gedacht, dass die ausgebeulte Hose des Biologie-Lehres aus der 6.Klasse mal hip sein wird?

Whether in firgreen, burgundy or cognac brown – the corduroy pant is cool. About the benefits of velvet fabric textile Lara Natasha of Jesus Vintage Fashion told us already in 2009, now also Dandy Diary. Corduroy trousers were already in the 90’s popular. Back in the days the people wore them in bootcut, today in carrotcut. At that time, with very narrow longitudinal ridges, with wide ones today. Who would have thought that the baggy pants of the biology teacher from the 6th grade would be hip someday?

Punk is not dead – in your head

Ja, ich gebe es zu: Seitdem ich dieses Video sah, habe ich wieder einmal unheimliche Lust, mir die Waden mit irgendwelchen Schauertattoos verunstalten zu lassen, um meine postpubertäre Gegen Alles-Haltung zu unterstreichen. Aber dafür bräuchte ich schon eine ganze Menge Ecstasy. Wie dem auch sei: Mr. Dwyer würde es wahrscheinlich auch in Strampelanzug schaffen, dich davon zu überzeugen, dass er weder an deiner Meinung interessiert ist, noch sein Album mit deinen Internetfreunden teilen will. Thee Oh Sees sind auf „Warm Slime“ am besten, wenn sie sich beeilen, ihre psychedelischen Punk-Garage-Hillbilly-Rock-Stücke innerhalb von drei Minuten unter Dach & Fach zu bringen. Ansonsten erinnert manches lange Stück durch obskures Stampfen an die Classic Rock-Collection deines Vaters. Aber innere Fuck Off-Attitüde verbindet: Meine neue Lieblingsliveband der Welt.

I admit it: Ever since I saw this video, I have once again the unbeatable desire to let me spoil my calves with some bizarre tattoos, to underscore my post pubertal “Against all” thinking. But therefore I would need quite a lot of ecstasy. However: Even a Mr. Dwyer wearing a romper suit would be able to convince you that he is neither interested in your opinion, nor he wants to share his album with your Internet friends. Thee Oh Sees do it best on “Warm Slime” when they try to perfect their psychedelic Punk-Garage-Hillbilly Rock pieces within three minutes. Otherwise, some long obscure piece reminds you of your father’s Classic Rock Collection on account of obscure stomps. But psychic “Fuck off”-attitude links: My new favorite live band in the world.

Text: Natalie Mura

Designer for Tomorrow 2010

Foto: Peek&Cloppenburg.de

Der Designer for Tomorrow Award, das Sahnehäubchen jeder Berlin Fashionweek, wird auch dieses Jahr stattfinden. Acht Nachwuchsdesigner werden am 9. Juli die Möglichkeit haben im Rahmen der Mercedes Benz Fashionweek ihre Kollektionen zu zeigen. Eine zehnköpfige Jury, darunter Designer Stephan Schneider, haben die glücklichen Finalisten bestimmt. Mit dabei sind von links nach rechts: Irene Luft, Parsival Cserer, Cora Isabel David, Katja Filipovich, Magadalena Stark, Thomas Behrens, Anna Zwick und Magdalena Kohler.

Foto: Peek-Cloppenburg.de

Neu ist, dass dieses Jahr die acht Designer von acht Bloggern auf dem DfT-Blog in Form eines Video-Interviews vorgestellt werden. Ich sprach mit der bezaubernden Magdalena Kohler. Das Video gibts demnächst. Teilnehmende Blogger sind Lisa von LaLila, Jessie von LesMads, Frank von IheartBerlin, Judith von Whats wrong with the zoo, Katharina von I love Ponys Mag, Mahret von Fnart und Mary von Quite Contrary und meine Wenigkeit, der haarige Typ rechts außen.

Wet Wet Wet

Der Wet-Look ist wieder cool. Inspiration für den angesagten Look für eure Haare findet ihr in “Mysterious Girl”, ein tiefsinniger Song über ein mysteriöses Girl, wie der Titel schon erahnen lässt, von Mr. Eightpack Peter André. Lasst euch inspirieren, masturbiert oder tanzt zu den Klängen des 90er Jahre Hits. Wer mehr über das Comeback des Wet-Looks erfahren will, klickt auf Jadicted.

Peter André, Sänger und Ex-Lover von  Katie Price, hat alles gehabt, was ein Mann braucht. Ein Öl eingeschmiertes Eight Pack. Eine Frau, deren Busen so groß ist, dass Al Gaddafi sein Beduinenzelt auf ihren Brüsten aufschlagen könnte. Und eine grandiose Frisur. Der Sänger, dessen Texte nur so vor Tiefsinn strotzen, trug den Wet-Look. Eine Frisur, die derzeit ein großes Revival erfährt…weiter.

Look du Jour – 22

Fotos: Kaja Smith

Nicht allzu lang ist es her, da nahm ich für ein Look du Jour auf einem bleiernen Pferd Platz. Nun also auch mal ein Pferd aus Fleisch und Blut. Noch dazu ein überaus schönes Exemplar, das auf den klangvollen Namen Gladur hört. Tragen tue ich einen politisch inkorrekten Look, der von dem Despoten Kaiser Wilhelm II. inspiriert ist. Die Schärpe stammt aus dem 1. Weltkrieg, der Orden aus dem 2. Weltkrieg. Spats, ein Schuhschutz aus dem späten 19. Jahrhundert, kleiden meine Schuhe.

Not too long ago, we took a Look du Jour Shoot on a leaden horse. So today I sit on a horse of flesh and blood. Which answers to the name Gladur. I am wearing a politically incorrect look that is inspired by the despot Kaiser Wilhelm II. . The sash originates from the First World War, the medal from the Second World War. Spats, a shoe protection from the late 19th Century, are dressing my shoes.

Dandy Diary goes Welt Kompakt

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