Das Totenkleid, das ich liebe
|Foto: Zeit.de
Vor nicht allzu langer Zeit gab es für das Zeitmagazin mit dem Titel “Die Macht der Straße” ein Shooting mit ein paar Modebloggern, darunter auch meine Wenigkeit. Ich trug eine H&M Hose, meinen favorisierten Hut und das Totenkleid meines Großvaters (…nicht Urgroßvater wie fälschlicherweise in der Zeit zu lesen war). Dass ich das Totenkleid meines Großvaters trug, sorgte für eine Vielzahl von Zuschriften, in denen eine Erklärung verlangt wurde. Darunter eine E-Mail von Uta Alexander vom Großeltern-Report, einem Online-Magazin für Großeltern. Sie bat mich eine Erklärung für ihr Online-Magazin zu schreiben. Wieso ich das Totenkleid meines Großvaters trage, erfahrt ihr unter “Das letzte Hemd für den Enkel”.

wunderschöner text.. chapeau!!
toller text, schöne geschichte!
beim lesen der bild unterschriften bin ich dran hängengeblieben, hatte es aber schon wieder vergessen.
dito!
ich besitze einen grauen total zerschossenen pullover (ehemals mohair, größe m) meines großvaters. der riecht auch so sehr nach ihm, nach meiner kindheit, nach meinem großen vorbild. und jetzt, da ich weggezogen bin, ist er für mich um eine bedeutung reicher geworden – meine zeit in leipzig.
Ich hatte leider nicht das Glück meine Großeltern kennenzulernen. Eine so schöne Geschichte wie Deine tröstet mich etwas darüber hinweg – danke!
eine Geschichte, die mich sehr berührt hat.
Opa Karl wäre stolz auf dich…
Vielen, vielen Dank!