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	<title>Kommentare zu: Dandy Diary vs. Jan Joswig</title>
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	<description>Men´s Fashion Blog</description>
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		<title>Von: Jan Joswig</title>
		<link>http://dandydiary.de/2009/12/dandy-diary-vs-jan-joswig/comment-page-1/#comment-133</link>
		<dc:creator>Jan Joswig</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 08:59:53 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Blica,
ja, schade, dass wir nicht über Automechaniker reden. Dann ließe sich leicht definieren: Ein professioneller Automechaniker ist jemand, der eine institutionelle Ausbildung mit einem entsprechenden Zeugnis abgeschlossen hat und in einem anerkannten Fachbetrieb seinen Lebensunterhalt verdient.
Die wenigsten Journalisten haben jedoch eine Journalistenschule oder einen entsprechenden Studiengang besucht. Und ein Journalisten-Diplom hilft einem im Zweifelsfall so viel weiter wie einem Künstler ein Künstler-Diplom. Das fällt als Definitionskrücke also weg.
Die Künstlersozialkasse legt fest: Als Journalist erkennt sie an, wer mit journalistischer Tätigkeit hauptberuflich mindestens 3.900 Euro im Jahr (!) verdient. Da hast du eine schnöde Zahl zur Professionalitäts-Definition.
Guy de Maupassant beschreibt in &quot;Bel Ami&quot; einen professionellen Journalisten so: &quot;Saint-Potin fing an zu lachen: &#039;Sie glauben also allen Ernstes, dass ich diesen Chinesen und diesen Inder aufsuchen werde, um zu erfahren, was sie über England denken? Als ob ich nicht besser wüsste als sie, was sie für die Leser der Vie Francaise denken sollen! Ich habe schon fünfhundert solche Chinesen, Perser, Hindus, Chilenen, Japaner und andere interviewt. Sie antworten alle das Gleiche, meiner Meinung nach. Ich brauche nur meinen Artikel über den zuletzt Dagewesenen hervorzusuchen und ihn Wort für Wort abzuschreiben … So wird&#039;s gemacht, mein Lieber, wenn man praktisch ist.&#039;&quot; Saint-Potin hat genau die distanzierte Betrachtungshöhe seinem Gegenstand gegenüber, die den Profi vom amateurhaften Fan-Journalisten trennt.
Schönen Gruß,
Jan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Blica,<br />
ja, schade, dass wir nicht über Automechaniker reden. Dann ließe sich leicht definieren: Ein professioneller Automechaniker ist jemand, der eine institutionelle Ausbildung mit einem entsprechenden Zeugnis abgeschlossen hat und in einem anerkannten Fachbetrieb seinen Lebensunterhalt verdient.<br />
Die wenigsten Journalisten haben jedoch eine Journalistenschule oder einen entsprechenden Studiengang besucht. Und ein Journalisten-Diplom hilft einem im Zweifelsfall so viel weiter wie einem Künstler ein Künstler-Diplom. Das fällt als Definitionskrücke also weg.<br />
Die Künstlersozialkasse legt fest: Als Journalist erkennt sie an, wer mit journalistischer Tätigkeit hauptberuflich mindestens 3.900 Euro im Jahr (!) verdient. Da hast du eine schnöde Zahl zur Professionalitäts-Definition.<br />
Guy de Maupassant beschreibt in &#8220;Bel Ami&#8221; einen professionellen Journalisten so: &#8220;Saint-Potin fing an zu lachen: &#8216;Sie glauben also allen Ernstes, dass ich diesen Chinesen und diesen Inder aufsuchen werde, um zu erfahren, was sie über England denken? Als ob ich nicht besser wüsste als sie, was sie für die Leser der Vie Francaise denken sollen! Ich habe schon fünfhundert solche Chinesen, Perser, Hindus, Chilenen, Japaner und andere interviewt. Sie antworten alle das Gleiche, meiner Meinung nach. Ich brauche nur meinen Artikel über den zuletzt Dagewesenen hervorzusuchen und ihn Wort für Wort abzuschreiben … So wird&#8217;s gemacht, mein Lieber, wenn man praktisch ist.&#8217;&#8221; Saint-Potin hat genau die distanzierte Betrachtungshöhe seinem Gegenstand gegenüber, die den Profi vom amateurhaften Fan-Journalisten trennt.<br />
Schönen Gruß,<br />
Jan</p>
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	<item>
		<title>Von: blomquist</title>
		<link>http://dandydiary.de/2009/12/dandy-diary-vs-jan-joswig/comment-page-1/#comment-132</link>
		<dc:creator>blomquist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 13:48:02 +0000</pubDate>
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		<description>Bravo Jan-

meine tiefste Verbeugung!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bravo Jan-</p>
<p>meine tiefste Verbeugung!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lilly</title>
		<link>http://dandydiary.de/2009/12/dandy-diary-vs-jan-joswig/comment-page-1/#comment-131</link>
		<dc:creator>Lilly</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 13:56:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hi,

ein interessantes Interview. Allerdings hätten dabei meine Augen fast gestreikt: den Text flüssig zu lesen ist fast unmöglich, weil man die Buchstaben gar nicht richtig erkennen kann.(!!)
Ich denke Trends setzen kann man nicht absichtlich machen. Das klappt irgendwie über Individualität und Persönlichkeit. Und wenn ich bei anderen Bloggern etwas sehe, das mir auch gefällt, dann animiert mich das eher als ein Artikel in einem Mode-Magazin. Der persönliche Bezug ist dabei entscheidend.
Liebe Grüße,

Lilly</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>ein interessantes Interview. Allerdings hätten dabei meine Augen fast gestreikt: den Text flüssig zu lesen ist fast unmöglich, weil man die Buchstaben gar nicht richtig erkennen kann.(!!)<br />
Ich denke Trends setzen kann man nicht absichtlich machen. Das klappt irgendwie über Individualität und Persönlichkeit. Und wenn ich bei anderen Bloggern etwas sehe, das mir auch gefällt, dann animiert mich das eher als ein Artikel in einem Mode-Magazin. Der persönliche Bezug ist dabei entscheidend.<br />
Liebe Grüße,</p>
<p>Lilly</p>
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	<item>
		<title>Von: blica</title>
		<link>http://dandydiary.de/2009/12/dandy-diary-vs-jan-joswig/comment-page-1/#comment-130</link>
		<dc:creator>blica</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 22:25:38 +0000</pubDate>
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		<description>...da würde mich als amateurhafte modebloggerin dann aber doch interessieren, ab wann ich mich nach herrn joswigs definition denn als professionell bezeichnen darf? wenn ich dafür bezahlt werde, was ich tue? und: sind alle quereinsteigerInnen im (print?) modejournalismus gleich professionell, nur weil sie für das, was sie tun bezahlt werden oder was ist letztlich das kriterium für ein nicht-amateurhaftes schreiben?...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;da würde mich als amateurhafte modebloggerin dann aber doch interessieren, ab wann ich mich nach herrn joswigs definition denn als professionell bezeichnen darf? wenn ich dafür bezahlt werde, was ich tue? und: sind alle quereinsteigerInnen im (print?) modejournalismus gleich professionell, nur weil sie für das, was sie tun bezahlt werden oder was ist letztlich das kriterium für ein nicht-amateurhaftes schreiben?&#8230;</p>
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		<title>Von: Lisa</title>
		<link>http://dandydiary.de/2009/12/dandy-diary-vs-jan-joswig/comment-page-1/#comment-129</link>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 15:10:53 +0000</pubDate>
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		<description>ey, lesenswert!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ey, lesenswert!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rene Schaller</title>
		<link>http://dandydiary.de/2009/12/dandy-diary-vs-jan-joswig/comment-page-1/#comment-128</link>
		<dc:creator>Rene Schaller</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 11:44:49 +0000</pubDate>
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		<description>ich finde den abgesang auf die klassische zeitung ein bisschen verfrüht. im gegesatz finde ich dass der magazin-markt mal deutlich aufgeräumt werden muss. da qualität zu finden ist weitaus schwieriger als in der tagespresse, und wie aktuell kann eine monatlich erscheinende publikation eigentlich sein!?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich finde den abgesang auf die klassische zeitung ein bisschen verfrüht. im gegesatz finde ich dass der magazin-markt mal deutlich aufgeräumt werden muss. da qualität zu finden ist weitaus schwieriger als in der tagespresse, und wie aktuell kann eine monatlich erscheinende publikation eigentlich sein!?</p>
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		<title>Von: Patricia</title>
		<link>http://dandydiary.de/2009/12/dandy-diary-vs-jan-joswig/comment-page-1/#comment-127</link>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 10:38:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich könnte mir vorstellen, dass man bei dem nicht allzu riesigen Angebot an manchen Tagen an manchen Plätzen als Streetstyle-Blogger einfach nimmt, was kommt. Das ist nicht immer innovativ. Ich denke aber doch, dass es immer wenige Streetstyle-Blogger geben wird, die Altbekanntes auf neuartige Art und Weise darstellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte mir vorstellen, dass man bei dem nicht allzu riesigen Angebot an manchen Tagen an manchen Plätzen als Streetstyle-Blogger einfach nimmt, was kommt. Das ist nicht immer innovativ. Ich denke aber doch, dass es immer wenige Streetstyle-Blogger geben wird, die Altbekanntes auf neuartige Art und Weise darstellen.</p>
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		<title>Von: Lydia</title>
		<link>http://dandydiary.de/2009/12/dandy-diary-vs-jan-joswig/comment-page-1/#comment-126</link>
		<dc:creator>Lydia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 12:20:16 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist wirklich gut! Interessant geschrieben! Danke dir auch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wirklich gut! Interessant geschrieben! Danke dir auch</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: horst</title>
		<link>http://dandydiary.de/2009/12/dandy-diary-vs-jan-joswig/comment-page-1/#comment-125</link>
		<dc:creator>horst</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 10:11:09 +0000</pubDate>
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		<description>danke für die sonntagmorgenlektüre</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke für die sonntagmorgenlektüre</p>
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