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NEWS

 

1990s Comeback: Grunge

Klar, die 1990er Jahre sind aktuell angesagter, als jemals zuvor. Wahrscheinlich auch angesagter als damals.

Alles was mit dem Jahrzehnt unserer Kindheit zu tun hat ist immer und unbedingt geil zu finden: die Klamotten (Buffallos, Adidas Knopfhose, Calvin Klein), die Frisuren (Mittelscheitel), die Düfte (CK one) – und natürlich auch die Musik (Boygroups, Dr. Alban, Grunge).

Als Hommage an dieses Knallerjahrzehnt trug ich neulich die Frisur Kurt Cobains (sozusagen des God Fathers of Grunge) spazieren. Und natürlich CK one (gewißermaßen der God Father of Teenie-Düfte).

Beides kam bei meinen so genannten Freunden und auch bei Fremden eher nicht so gut an. Ich wurde – das will ich nicht unerwähnt lassen – häufig auf mein “echt beschissenes” Äußeres angesprochen. Aber immerhin hat sich ein junger Gothic meiner angenommen, wie man auf obigem Beweisfoto sieht. Danke dafür!

Die Haare liegen mittlerweile irgenwo in der Gosse, wo ich sie im Laufe des Abends wohl verloren haben mag. Potentielle Finder dürfen die nach CK one riechenden Filzmähne gern behalten. Die 90er sind schließlich lang vorbei.

P.S.: Der Grunge-Look ist natürlich trotz allem irre angesagt: siehe Dries van Noten und Grunge-Kira.

Foto: Yonca Cavus

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TRENDS

 

Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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