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Von David

Amys Dad vs. Jean Paul Gaultier

Freitag Abend. Zeit für ein wenig Gossip. Jean Paul Gaultier ließ sich für seine aktuelle Haute Couture Kollektion von der verstorbenen Sängerin Amy Winehouse inspirieren. Er zeigte Models mit der typischen Amy Friese, dicken Eyliner und ein Barbershop Quartett, das ihre Hits spielte. Der Familie Winehouse war nicht “amused”. Vater Winehouse sprach mit der Sun über die Modenschau:

“We’re still grieving for her loss, and we’ve had a difficult week with the six month anniversary of Amy’s death. To see her image lifted wholesale to sell clothes was a wrench we were not expecting or consulted on.”No one asked us for permission or offered to make a donation to the foundation.” (weiterlesen…)

Von Jakob

GirlsGirlsGirls – Neues Tittenmagazin TISSUE

Yves vom Hamburger Kellerladen BoysBoysBoys hat mir soeben abgesagt, für heute Abend. Er kann aus fadenscheinigen Gründen nicht zu meiner kleinen, privaten Dachterassenparty im Schnee kommen.

Um mich jedoch von einem Wutanfall abzuhalten, hat er mich, nett wie er ist, auf ein neues Magazin hingewiesen, dass ich jetzt unbedingt haben will.

Bereits am 15. Dezember 2011, also vor einer verdammten Ewigkeit, ist das Magazin TISSUE rausgekommen. TISSUE ist aus dreierlei Gründen ein starkes Magazin (und das kann ich aus genau diesen Gründen sagen, ohne es bislang gesehen zu haben): (weiterlesen…)

Von Jakob

Still hot: Camouflage

Camouflage-Muster sind nach wie vor ein zwar nicht mehr brühend heißer, aber immernoch mindestens mittelwarmer Trend, den man ziemlich easy mitmachen kann. Drei gute Beispiele, wie man das Militär-Muster gekonnt kombiniert habe ich beim Streetstyle-Blog Monsieur Jerome gefunden.

Besonders scharf finde ich die blaue Camouflage-Hose. Sie erinnert mich – auch und gerade in der Kombination – an meinen Grundschulkameraden Igor aus Kasachstan. Definitiv eine gute Referenz, das kann ich euch sagen. (weiterlesen…)

Von Jakob

Paris Fashion Week: Boris Bidjan Saberi – Fall/Winter 2012/13

Unser liebster Nicht-Modezarr, Boris Bidjan Saberi, hat jüngst seine Herbst/Winter-Kollektion in Paris gezeigt. B-Boy Boris ist seinem dunklen Stil wunderbar treu geblieben und hat ihn aus sich selbst heraus, also sozusagen organisch, weiterentwickelt. Er zeigte diverse Lagen, asymmetrische Schnitte, fette Stiefel, schwarzes Leder (natürlich), weite Hosen und vermummte Gesichter.

Nach wie vor sehen seine Entwürfe aus, als könnte man sich damit einem Nomadenvolk anschließen und jahrelang durch abgelegenste Steppen pilgern. Mich hat die Kollektion an den beklemmend langatmigen Wander-/Fluchtfilm “The Way Back” erinnert, der in mir den Willen etwas Großes zu leisten entfacht hat, etwas Übermenschliches, Weltbewegendes. Letzten Endes bin ich dann aber doch in meinem Bett liegen geblieben und habe zehn Stunden geschlafen. War auch schön. (weiterlesen…)

Von David

Shot of last week

Während der Berlin Fashion Week bekam ich die Gelegenheit Rick Zombie persönlich kennen zu lernen. Das Bild ist kurz nach unserem Interview entstanden. Das tätowierte Model schreibt in mein Freundschaftsbuch.

Foto: Alejandro Bernal

Von David

Styling für Fashion Daily

Premiere: Für das das Fashion Daily, ein Modemagazin, das zur Berliner Modewoche erschienen ist, habe ich erstmalig das Styling für eine Modestrecke übernommen. Thema: Sportswear – mein favorisiertes Trendthema derzeit. Die ambitionierte Fotografin Marlen Stahlhuth hat die Fotos gemacht. Und gemodelt hat DAN von Izaio Models, auch zum Einsatz kamen eine Ziege, zwei Kinder und ein bärtiger Mann, aber seht selbst:

Fotos: Marlen Stahlhuth

Von David

Der Pornoring

Wir bekommen immer wieder E-Mails, in denen Menschen nach dem Ring fragen, welcher in unserem Modepornofilm in der “finalen Szene” zum Einsatz kam. Um die meistgestellte Frage zu beantworten: Nein, wir verkaufen den Mickey Mouse Ring nicht. Doch wir verraten euch natürlich gern, wo ihr den Pornokultring erwerben könnt. Bei UNISEX gibt es das schöne Schmuckstück zu kaufen. Gar nicht so teuer. 30 Dollar. Ein Schnäppchen. Also: Einfach zum Online-Shop, bestellen und Geld überweisen. Dann ein paar Tage warten, Paket öffnen, Ring an den Finger stecken und eurem Partner, egal ob Mann oder Frau, einen runterholen. Wenn ihr Fragen bezüglich des Rings habt, bitte nicht uns damit nerven, sondern den sympathischen Händler des Rings: JP SINGSON. Seine E-Mail: janpaulsingson@gmail.com.

Von David

Roberto Cavalli bloggt

Roberto Cavalli – der Berlusconi der Mode – ist nun auch Blogger. Endlich. Da haben wir doch alle drauf gewartet, oder? Nicht, dass seine glamourösen, nicht oft stilvollen, Roben gereicht hätten, nein, nun schreibt der italienische Casanova. Seine ersten Zeilen:

From now on I will write here…
I’ll be here with you, every day, or nearly so.
I want to win you over, so, tell me, what do you want to hear from me?
I have many many things to tell you about my life… which I call “MY ADVENTURE

Bislang hat Cavalli fünf lange Einträge geschrieben. Seine Beiträge beendet er mit: I love you. Eine persönliche Ansprache der Leser, die seinesgleichen sucht, sicherlich auch bei Dandy Diary nicht unangebracht. Auch nicht zu verachten seine persönlichen Fotos. Er schreibt über das Leben, die Liebe und natürlich seine neue, viel jüngere Freundin. Wer einen Blick in Cavallis Leben werfen will, derjenige kommt hier entlang.

Von David

“Colour Terror” by Anna Wegelin

Frauenmode ist normalerweise kein Thema auf Dandy Diary. Doch bei den Turbanen der Jungdesignerin Anna Wegelin machen wir mal eine Ausnahme. Denn ihre farbenfrohen Kopfbedeckungen rocken. Früher oder später werde ich versuchen meinen Kopf, der die Größe eines ausgewachsenen Wildschweins hat, in eine Kreation von Wegelin zu zwängen. Da wird mich niemand aufhalten, auch nicht die Designerin. Mit ihrer kürzlich erschienen Kollektion Colourterror trifft sie den Nerv der Zeit. Turban mit reichlich Farbe. Ihre Modelle nennt Wegelin Orange Fighter, Colour Break-Up und Rainbow Power. Kaufen könnt ihr die kultigen Kopfbedeckungen im Online-Shop von Anna Wegelin. Jedes Mädchen, dass ich mit einer farbenfrohen Kreation Wegelins auf dem Kopf auf den Straßen Berlins entdecke, bekommt von mir höchstpersönlich einen zärtlichen Klaps auf den Po. Fraglich bleibt, ob das nun zur Verkaufssteigerung der schönen Turbane beiträg

Mehr Bilder von Colour Terror:

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Von David

C’est cool: Neoprenjacke

Wenn wir uns für jeden 90er Trend, den wir hier anpreisen, ein Tattoo stechen lassen hätten, dann würden wir nun wie die Zwillingsbrüder von Rick Zombie aussehen. 90′s, 90′s, 90′s. Wir lieben sie. Nicht nur Doc’s, Ohrringe und Creepers sind wieder zurück, nein, auch die Neoprenjacke schafft ihr Comeback. Richtig gelesen. Die Jacken, in denen man aussah, als würde man sich auf eine Tiefseeexpedition begeben, sind wieder très chic. (weiterlesen…)

Von David

Givenchy A/W 2012/13 – eine schwache Vorstellung

Großer Gewinner der Spring/Summer 2012 Shows war Ricardo Tisci. Der Designer des französischen Hauses  Givenchy wagte sich überraschenderweise an bunte Overallprints. Eine Kollektion, die für viel Furore in der Modebranche sorgte. Givenchy S/S 2012 gehörte fraglos zu den stärksten Kollektionen der Saison. Doch Tiscis aktuelle Kollektion American Dream ist schlicht und ergreifend belanglos. (weiterlesen…)

Von David

Paris Fashion Week: Superhero Look

JUUN. J A/W 2012/13

Lange Zeit war mein Grundsatz: Ich mache jeden Trend mit. Egal, ob dieser zu mir passt oder nicht. Doch bei dem Superhero Look muss ich wohl passen. Die Gefahr einer optischen Katastrophe zu groß. Denn Kleidung, die mir voluminöse, übernatürlich groß wirkende Schultern und Oberarme verleiht, ist bei mir wohl optisch nicht förderlich. Schluchz. Thematisieren wollen wir den Trend natürlich trotzdem. Denn die unnatürlich wirkende Silhouette wurde auffällig oft in Paris während den A/W 2012/13 Shows gezeigt, unter anderem bei JUUN. J und bei Lanvin. Spargeltarzanjungs können wir daher nur empfehlen sich ein Oberteil mit voluminösen Schultern zu kaufen, bestenfalls von JUUN. J. Ich setzte wohl bei diesem Trend aus, doch in der nächsten Runde bin ich wieder dabei, versprochen!

Mehr Fotos zum Trend: (weiterlesen…)

Von David

Lesetipp: Raf Simons Kollektionsbericht

Zu unseren Stärken gehören: Pornos drehen, Wunderkerzen in den Arsch stecken und Partys feiern. Aufschlussreiche Kollektionsberichte gibt es bei uns nicht. Nein. Doch wir können euch natürlich gern Tipps geben, wo ihr diese findet. Ein Paradebeispiel für einen guten Bericht über eine Modenschau findet ihr bei Style.com von dem Meistermodejournalist Tim Blanks. Ein Wahnsinnstyp, der sich seit Jahren im Business bewegt und schon den ein oder anderen Trend kommen und gehen sehen hat. Also: Liebe Freunde des fundierten Modejournalismus, wenn ihr mal ein wenig mehr über die Hintergründe einer Kollektion erfahren wollt, dann einfach mal nach Tim Blanks Werken Ausschau halten:

Raf Simons says he used to be very critical of menswear, but now he finds himself really appreciating the work of his peers, even buying some of it. Except, he adds, it just doesn’t give him any energy. For that, he’d have to look to the collection he showed tonight, which celebrated, in his own words, “change, energy, freedom, protectionMore.

Von David

Paris Fashion Week: Baseballcaps everywhere

Quasimi A/W 2012/13

Langsam, aber sicher können wir wohl alle unsere Caps wieder aus dem Schrank holen. Denn bei den A/W 2012/13 Schauen von Dior, Lanvin Quasimi und MGSM spielten Baseballscaps eine nicht unwichtige Rolle. Auch in diversen Editorals von namhaften Magazinen wie Dazed&Confused, V Man und AnOther Man sah man zuletzt verstärkt Baseballcaps. (weiterlesen…)

Von Jakob

Se verdens første mode-pornofilm

Während die deutschen Medien zwar oft und gerne über unseren Fashion Porn berichtet haben, dabei aber immer auch Angst vor der tatsächlichen Drastik der Bilder hatten, sind die europäischen Kollegen einen Schritt weiter.

Mittlerweile wurde unser Film in mehreren europäischen Ländern besprochen. Aus dem Heimatland meiner Familie, Dänemark, weiß ich, dass der Artikel “Se verdens første mode-pornofilm” auf der Homepage des “Ekstra Bladet” in den ersten zwei Stunden bereits 30.000 mal gelesen wurde. Wahnsinn!

Kurzzeitig hatten wir Angst, dass unser Server durch die Verlinkung wieder zusammenbricht – dann ist uns aber klargeworden, dass das gar nicht passieren kann. Denn hier in Deutschland wurde unser Film zensiert und ist nicht mehr auf Dandy Diary zu sehen.

Unsere dänischen Nachbarn und Freunde haben glücklicherweise ein liberaleres Verständnis von Nacktheit: der “Sera el comienzo” ist (beschnitten um den Schwanz in der ersten Szene) auf der “Ekstra Bladet”-Homepage zu sehen.

Von David

Turnschuhe bei Raf Simons A/W 2012/13

Visionär Raf Simons lässt seine Models mit Turnschuhen über den Catwalk schreiten. Der verläufige Höhepunkt des Turnschuhtrends, den wir ja auf Dandy Diary schon des Öfteren erwähnt haben. Die Fotos des sportlichen Schuhwerk habe ich übrigens bei unserem Kollegen von LynnandHorst gefunden:

Fotos via LynnandHorst.com 

Von David

C’est cool: 3-D Digitalprint

Designer wie Katrantzou, Erdem, Laitinen und Saunders sind derzeit höchst erfolgreich. Alle eint, dass sie frühzeitig angefangen haben mit Digitalprints zu arbeiten. Eine vergleichsweise neue Technik in der Mode, die seit Jahren in der Kunstbranche zum Einsatz kommt. Kleidungsstücke werden mit wunderbaren Welten bedruckt. Das Kleidunggstück wird zur Spielfläche von 3-D Grafiken. Besonders berühmt für ihre textilen Kunstwerke ist Mary Katrantzou. Eine Griechin, die in London lebt und arbeitet. Sie gewann 2010 die Swiss Textile Awards. (weiterlesen…)

Von Jakob

Lesetipp: Porno, Trashmenschen und Wolfgang Joop bei Fashion Week und Bread and Butter

Unser liebster, ehm.. nun ja .. sagen wir mal “Gesellschaftsreporter”, Timo Feldhaus, hat selbstverständlich auch an unserem kollektiven Pornoguck-Event teilgenommen. Und weil Timo nicht nur gerne gemeinsam mit anderen Pornos guckt, sondern auch sonst ein Spitzentyp ist, hat er uns in einem seiner bisweilen etwas kryptischen und gerade daher so liebenswerten Artikel für die taz erwähnt.

Timo schreibt:

“Alles begann damit, dass in einem Sexkino auf der Urbanstraße zwei Dandydiary schreibende Online-Autoren der Öffentlichkeit ihren ersten “Fashion Porno” präsentierten. Dort liefen ein paar Kleinwüchsige herum und geschminkte Transen, große Männer mit schwarzen Masken und kleine Mädchen mit Blogs – Außenseiter der Gesellschaft verklüngelten und vercoolisierten sich gegenseitig. Die äußere Erscheinung des Menschen soll eigentlich immer eine gewisse Leichtigkeit atmen, das Leben ist schwer genug. Gerade während der “Fashion Week” hält sich daran niemand.”

Ist für Timo natürlich ziemlich einfach, von einer Leichtigkeit der äußeren Erscheinung zu sprechen. Immerhin sieht der Typ aus, wie ein jüngerer Olafur Eliasson.

Das Irre ist: Timo kann noch mehr, als leicht auszusehen. Er kann Raps schreiben, die selbst den Mitgliedern des Rödelheim Hartreimprojekts zur Ehre gereichen würden: “Es fühlte sich eher an wie WLAN als Elan, eher wie Design als Dasein, eher Repro als Retro.”

Das ist sein sehr schönes Fazit zur Fashion Week. Und er hat damit sicher recht.

Den gesamten Artikel gibt es hier.